Rätromanisch ist die 4. Landessprache der Schweiz. Nach der Schätzung im Jahr 2017 sind etwa 51’000 Schweizer und Schweizerinnen Rätromanen, das entspricht etwa 0,8% der Landesbevölkerung. In Graubünden leben die meisten Rätromanen, es sind jedoch nur noch 22%. In Graubünden sind heutzutage 60% deutschsprechend.

Was viele aber gar nicht wissen; Rätromanisch ist nicht eine Sprache wie Deutsch oder Italienisch, es ist eine Sprachfamilie. Sie besteht aus, je nach Zählart, 5-7 Idiome (Dialekten). Rätromanisch ist eine Mischsprache aus dem Rätischen und dem Lateinischen. In den Gemeinden, in welchen noch Rätromanisch gesprochen wird, wird meistens bis zur zweiten Klasse alles in Rätromanisch unterrichtet. Ab der dritten Klasse kommt meistens Deutsch dazu und ab diesem Zeitpunkt wird auch auf Deutsch unterrichtet. Ab der fünften Klasse wird auch noch Französisch oder Italienisch gelernt.

Die Entstehung des Rätromanisch ist nicht ganz klar, aber man vermutet, dass es so entstanden ist: Bevor die Römer (15 v. Chr.) das Gebiet zwischen dem Bodensee und dem Comersee eroberten, lebte dort ein fleissiges Gebirgsfolk => Die Räzier. Die Räzier ist ein Mischvolk aus den kälten und den Etruskern (Norditalien).

(Quellen: Wikipedia und swissinfo.ch)

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